























Gelegentlich stelle ich mir die Frage: Warum eigentlich die ganze Zeit fotografieren? Das ganze mit der Gegenfrage "Warum nicht?" zu beantworten ist zwar einfach aber nicht ganz zufriedenstellend.
Vielleicht wäre es besser zu fragen was der Zweck der hier präsentierten Fotos ist. Oder wie es manche formulieren: Worum geht es bei diesen Bildern? Diese Frage hat zwei Antworten wobei die erste mir selbst als Urheber gilt und die zweite allen anderen, nämlich den Betrachtern.
Für mich selbst geht es beim Fotografieren und den dabei enstehenden Bildern vor allem um den Spaß am Sehen. Fotografie als Möglichkeit in eine visuelle Beziehung zu meiner Umwelt zu treten. Ich verfolge ehrlich gesagt keine konkreten sozialen oder objektiv-dokumentarischen Absichten mit meinen Bildern. Eine gewisse dokumentarische Wirkung ist bei Fotografien aber auf Grund der Natur des Mediums nicht auszuschließen. Die Bilder sind daher wohl am ehesten dokumentarisch wenn es um meine Fortbewegung über unseren schönen Erdball geht. In diesem Zusammenhang können sie als Dokument darüber angesehen werden was mich fotografisch in meiner Umwelt anspricht.
Für den Betrachter ist die Antwort weniger einfach. Sie ergibt sich eigentlich für jeden selbst. Manche mögen diese Bilder belanglos finden und das ist ihr gutes Recht. Es muss schließlich nicht jeder alles interessant finden.
Für mich als Betrachter wird ein Bild dann interessant wenn es ohne Begleittext funktioniert und eine nicht-sprachliche emotionale Reaktion hervorruft. Das ist für mich der eigentliche Reiz an Bildern, seien sie fotografischen oder malerischen Ursprungs. Es muss nicht zwingend der Fall sein, das andere Leute dasselbe bei einen Fotos empfinden. Wenn doch wäre das natürlich schön.
In diesem Sinne noch ein angenehmes Wochenende an alle Leser und Zuschauer.
Worte und Bilder / Text and Images
