Stadtrundfahrt
Stadtrundfahrten finden für den eingesessenen Seouliter unterirdisch statt. Zugegebenermaßen, es gibt hier auch Busse. Aber für längere Distanzen sind Züge oft praktischer und zumindest für Ausländer einfacher zu navigieren. Zumindest wenn man das einfacher zu erfassende Streckennetz in Betracht zieht. Allgemein lässt der öffentliche Nahverkehr in der südkoreanischen Hauptstadt nichts zu wünschen übrig. Billig, pünktlich, sauber und schnell. Außerdem nicht so überfüllt wie zum Beispiel in Tokio.
Alle Bahnhöfe verfügen über eine separate, mit Schiebetüren versehene Glaswand. Diese öffnet sich erst zum Gleisbett hin wenn der Zug in den Bahnhof eingefahren ist. Sicherheit geht vor dachte, man sich wohl. Zusätzlich soll es auch eventuellen Suiziden vorbeugen, bei denen sich Menschen vor die einfahrenden Züge werfen. Die Selbstmordrate in Südkorea ist vergleichsweise hoch.
Seoul ist eine Stadt in Bewegung. Es wird viel gebaut. Modetrends kommen und gehen. Auch die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt und tut es immer noch.
Wie jede Großstadt hat auch Seoul sehr unterschiedliche Viertel. Die traditionelleren Gegenden bestehen meistens aus kleineren gewundenen Straßen. Aber vor allem im modernen, südlichen Seoul, speziell in Gangnam, dominieren große Straßen das Stadtbild.
Noch nicht tot, aber bald.
Stromleitungen verlaufen in Korea überirdisch und werden an hölzernen Masten befestigt. Eventuell geschieht dies wegen der Gefahr von Erdbeben. Andererseits kommen diese eher im nahe gelegenen Japan vor. Ich bitte um Aufklärung.
Die ist die auf jeder koreanischen Baustelle verwendete Gerüstverkleidung. Eine andere ist mir noch nicht untergekommen.
Zeit fürs Bett.
Worte und Bilder / Text and Images
